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Anwenderberichte

Werkzeug- und Formenbau im Wandel: EVOMECS als Schlüssel zur digitalen Revolution bei Henkel Modellbau

Marco Scheffel im Interview über die Entscheidung für EVOMECS, die Zusammenarbeit im Einführungsprozess und die positiven Veränderungen in der täglichen Arbeitspraxis
01. Dezember 2023 · 3 min Lesezeit

EVOMECS
Guten Tag, Marco. Vielen Dank, dass du dir die Zeit für dieses Interview nimmst. Könntest du dich bitte kurz vorstellen und uns einen Überblick über Ihre Rolle bei Henkel Modellbau geben und das Unternehmen kurz vorstellen?

Marco Scheffel
Guten Tag, Niklas. Mein Name ist Marco Scheffel, und ich leite die Fertigung bei Henkel Modellbau. Seit nunmehr 26 Jahren bin ich in diesem Unternehmen tätig. Wir sind ein mittelständischer Werkzeug- und Formenbau, der neben der eigenen Produktion von Werkzeugen und Formen auch umfangreiche Lohnfertigungsdienstleistungen anbietet. Unsere Expertise erstreckt sich über eine Vielzahl von Produkten/Materialien und Industrien, was unser Produktportfolio besonders vielfältig macht.

EVOMECS
Vielen Dank für die Vorstellung. Nun würde ich gerne erfahren, warum sich Henkel  Modellbau für die Einführung des Digitalisierungssystems EVOMECS entschieden hat.

Marco Scheffel
Diese Entscheidung gründet sich auf die Vielfalt der Bauteile, die wir produzieren, und dementsprechend auch auf die Komplexität unserer Fertigungsprozesse. Unser Ziel war es, mehr Transparenz in die Werkzeugwelt zu bringen, Rüstkosten zu minimieren und Betriebsmittel global nutzbar zu machen. Zudem wollen wir die Auslastung der Maschinen steigern. Die Offenheit des EVOMECS-Systems ermöglicht es uns, mit einer Standardsoftware flexibel auf unsere individuellen Anforderungen einzugehen. So können wir mit einem Standardprodukt, das allgemeingültig ist, maßgeschneiderte Lösungen entwickeln, die perfekt auf unsere Prozesslandschaft zugeschnitten sind. 

EVOMECS
Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit mit EVOMECS bisher?

Marco Scheffel
Die Zusammenarbeit mit EVOMECS verlief von Anfang an äußerst positiv. Die Vielfalt der von uns behandelten Themen erfordert eine Vielzahl von unterschiedlichen Schnittstellen und Anbindungen, und genau die Bewältigung dieser komplexen Thematiken schätzen wir an der Zusammenarbeit mit EVOMECS sehr. 

EVOMECS
Wie verlief die Einführungsphase, und gab es spezifische Herausforderungen, die gemeistert werden mussten?

Marco Scheffel 
Die Herausforderung bestand vor allem darin, eine CAM-Datenbank als Mutterdatenbank zu verwenden und diese über EVOMECS in eine andere CAM-Datenbank zu integrieren. Diese komplexe Aufgabe erforderte eine enge Zusammenarbeit zwischen unserem Team und EVOMECS. Die Anbindung an unser ERP-System ist noch in Bearbeitung, aber die bisherigen Ergebnisse sind vielversprechend. Der Prozess umfasst auch die Rückmeldung der Daten, um eine nahtlose Integration zwischen der Fertigungsebene und der Unternehmensleitebene zu gewährleisten, einschließlich der tatsächlichen Maschinenzeiten. Obwohl es noch Arbeit gibt, haben wir mit dem Support von Evomecs einen erfolgreichen Weg eingeschlagen und fühlen uns gut unterstützt. 

EVOMECS
Konntet ihr bereits erste Erfolge oder unmittelbaren Nutzen aus dem EVOMECS-System ziehen?

Marco Scheffel
Definitiv. Die Kapselung von Verantwortlichkeiten zwischen der Werkzeugvoreinstellung und der Maschinenbedienung hat unmittelbar die Maschinenauslastung erhöht. Zudem ist die Informationsbereitstellung und -verarbeitung schneller und effizienter geworden.

EVOMECS
Wie war das Feedback der Mitarbeiter auf das neue System?

Marco Scheffel
Anfangs gab es einen "Schockmoment", da sich die Arbeitsweise grundlegend verändert hat. Nach der Eingewöhnung war das Feedback jedoch durchweg positiv, da die Mitarbeiter erkannten, dass das System sie in ihrer täglichen Arbeit unterstützt und reproduzierende Tätigkeiten abnimmt. Die Akzeptanz stieg, als die Vorteile des Systems hinsichtlich Effizienz und Unterstützung in den Arbeitsabläufen deutlich wurden.

EVOMECS 
Wie sehen die Pläne für die weitere Integration und Nutzung des EVOMECS-Systems aus?

Marco Scheffel
Gleichzeitig zur Integration weiterer Maschinen arbeiten wir zurzeit intensiv an der Ausarbeitung der ERP-Schnittstelle, um eine nahtlose Datenübertragung zu ermöglichen. Die Anbindung des Gühring-Schranks in der Werkzeugvoreinstellung wird im weiteren Projektverlauf einen wichtige Rolle spielen.

EVOMECS
Vielen Dank für das Gespräch. Gibt es noch etwas, das du unseren Lesern mitteilen möchtest?

Marco Scheffel
Abschließend möchte ich betonen, dass die Einführung von EVOMECS nicht nur technologischen Fortschritt bedeutet, sondern vor allem eine positive Veränderung in der Art und Weise, wie wir als Team zusammenarbeiten. Die Investition in innovative Lösungen zahlt sich nicht nur in effizienteren Prozessen aus, sondern stärkt auch den Teamgeist und die Motivation der Mitarbeiter. In einer sich ständig wandelnden Fertigungslandschaft ist die Bereitschaft zur Digitalisierung und Zusammenarbeit entscheidend für den langfristigen Erfolg eines Unternehmens. Wir haben das Gefühl, dass wir mit EVOMECS hierfür den richtigen Partner an unserer Seite gefunden haben.

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